HOME
KONTAKT

DER LAUTENIST

renaissancelaute
vihuela de mano

barocklaute
barocktheorbe

barockgitarre
romantische gitarre

arciliuto
chitarrone

sven schwannberger erhielt zunächst eine ausbildung als klassischer gitarrist: er studierte privat bei susanne schöppe (münchen) und schließlich in der klasse von michael tröster in kassel. allerdings beschäftigte er sich bereits vor seinem studium intensiv mit renaissancelaute, barock- und biedermeiergitarre. entscheidend prägten ihn private lauten- und generalbaßstudien mit hubert hoffmann in münchen. er absolvierte lautenmeisterkurse bei stephen stubbs und paul o´dette. sein von jugend an gehegtes interesse an theorie und aufführungspraxis vorklassischer musik führte ihn an die schola cantorum basiliensis wo er laute bei peter croton und alte musik studiert.
im zentrum seiner solistischen arbeit steht in den letzten jahren neben deutscher und italienischer musik für renaissancelaute und spanischer vihuelamusik vor allem das frühe französische barocklautenrepertoire (von mésangeau bis mouton).

in erster linie begreift er sich jedoch als kammermusiker: seine profunde kenntnis von literatur und kunst des frühbarock sowie seine faszination und liebe für die vokalmusik des 17. jahrhunderts motivierten ihn, das continuospiel auf chitarrone, renaissance- und barocklaute, arciliuto, barocktheorbe und barockgitarre zu erlernen.

er besuchte continuo-workshops bei stephen stubbs, hubert hoffmann, lars-ulrik mortensen und jesper christensen, den bremer barockopern-workshop "accademia d´amore" sowie kurse zur italienischen und spanischen monodie bei montserrat figueras.

es folgten zahlreiche engagements als continuospieler mit kammermusikensembles, aber auch mit barockopern (monteverdi, cavalli, händel, stradella u.a.) und oratorien (von cavalieri, schütz und monteverdi bis zu bach und händel).

so war sven schwannberger im letzten jahr u.a. bei den kasseler tagen für alte musik, den bruckner-festspielen linz und den salzburger festspielen zu hören und nahm mit dem amerikanischen bassisten joel frederiksen eine cd "orpheus i am" auf.

die presse lobt einhellig die sensibilität und leidenschaftlichkeit seines continuospiels. so schreibt beispielweise die hessisch-norddeutsche zeitung über ein konzert seines eigenen ensembles "il pomo d´oro", das sich der frühen oper verschrieben hat : "diese musik, so mustergültig vorgetragen, hatte nichts angestaubtes, sie war packend, lebendig, blutvoll."

 

eine auswahl möglicher soloprogramme

  • "ein kurtzweilig lesen von dil ulenspigel" - deutsche lautenmusik des 16.jahrhunderts (newsidler, gerle, judenkünig) gekoppelt mit den lustig-derben streichen till eulenspiegels, gelesen in der fassung eines kölner drucks von 1515!
  • "fantasia" - fantasien und ricercari für renaissancelaute von spinacino und francesco da milano bis john dowland.
  • "tombeaux - musikalische und poetische grabsteine" - französische musik aus dem goldenen zeitalter der barocklaute, ausgewählt unter dem aspekt der tombeaux, musikalischer epitaphien, die die größten lautenmeister ihren verstorbenen kollegen oder angehörigen setzten.
  • "metamorphosen - ovid&gaultier" - antike mythologie neu erleben an gestalten aus ovids metamorphosen und kompositionen aus gaultiers "rhetorique des dieux".
  • "auf die lautten" - deutsche lautenmusik des 17. und 18.jahrhunderts (reusner,logy, bittner, weiß, baron und - ein ganz klein wenig! - bach)
  • "irdisches vergnügen" - späte musik für barocklaute (baron, kellner und falckenhagen) in kombination mit lyrik der empfindsamkeit.

 

kammermusikalische programme mit gesang

  • "claros y frescos rios" - solomusik und lieder mit vihuela de mano aus dem spanien des 16.jahrhunderts von milan, mudarra, narvaez und fuenllana
  • "teares which musicke weepes" - lutesongs und solomusik von john dowland und zeitgenossen
  • "n´espérez plus mes yeux" - französische lautenlieder von attaignant bis le camus und de la barre
  • "le nuove musiche" - ein portrait der komponisten giulio caccini und sigismondo d´india: un-erhörte und unerhört gute musik!
  • "love letters" - liebesbriefvertonungen und verrückte chitarronemusik (folias...) aus dem italien des 17.jahrhunderts
  • "pathodia sacro-profana" - airs, psalmen, poesie und madrigale des niederländischen universalgelehrten constantijn huygens und seinem umkreis.
  • "dolce desio - süße begierde" - verschiedene arten ekstatischer liebe in einer nur scheinbar heterogenen programmzusammenstellung mit italienischer und deutscher musik des 17.jahrhunderts.
  • "als aurora mit rosenfingern erwachte" - große frauenfiguren der antike in lamentomusiken des 17.jahrhunderts - geistreich und mit witz präsentiert von susannne lohmiller und sven schwannbergers continuo-ensemble "il pomo d´oro"
  • "die kunst des küssens" - deutsche barocklieder von nauwach bis krieger (evtl. mit barocklyrik), ein programm das sich evtl. bis bach, mozart und schubert (mit romantischer gitarre) ausdehnen läßt.
  • fernando sor - seguidillas, arietten und solomusik für romantische gitarre
HOME
KONTAKT
Laute

hörbeispiele

  1. francesco da milano fantasia (ness nr.33)
    (6-chörige renaissancelaute (darmbesaitet) nach hans gerle, a=440hz, knud sindt)
  2. vieux gaultier tombeau de mezangeau
  3. jesaias reusner wie schön leuchtet der morgenstern
    (11-chörige barocklaute (darmbesaitet) nach hans frey, a=392, andreas von holst)
  4. alessandro piccinini partite variate sopra la folia aria di romanesca
    (chitarrone nach magno dieffopruchar, a=440hz, andreas von holstt)
gerne sende ich ihnen eine ausführlichere (und technisch besser klingende!) demo-cd, die auch beispiele von chitarrone-continuo enthält, zu! schreiben sie mir einfach eine kurze e-mail oder rufen sie mich an. ich freue mich über ihr interesse.
HOME
KONTAKT